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Zauberzentrale München Willkommen in der Welt der Wunder

Christoph Borer

Christoph Borer, 1965 im schweizerischen Biel geboren, feierte 2005 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum als Zauberkünstler. Der mehrfache internationale Preisträger, u.a. Kulturpreis der Stadt Biel, veröffentlichte viele eigene Kunststücke und Publikationen wie „Der Stoff, aus dem die Wunder sind“ und „Anagrammwahl“.

Was Christoph Borer zum Zauberzentrale-Fragebogen zu sagen hat:

  1. About Magic
    1. Wie kamen Sie zur Zauberkunst?

      Ich war sieben und kriegte einen Zauberkasten. Von da an war Feuer im Dach. Ich habe die ganze Zeit gezaubert, habe nur noch Zauberbücher zu Weihnachten gewünscht und bin bald jedem Zauberer, der in der Nähe auftrat, nachgereist.

    2. Können Sie sich noch an Ihr erstes Kunststück erinnern?

      Bei der ersten – natürlich furchtbar schlechten – Vorstellung habe ich Papierstreamer aus einer kleinen, vorher leer gezeigten Vase geholt. Der Trick war, dass mein Bruder unter dem Tisch „verborgen“ den Streamer „heimlich“ in die Vase gestopft hat...

    3. Welcher Zauberkünstler hat Sie bislang am meisten beeindruckt?

      Oh, da gibt es so viele. Sicher Juan Tamariz. Als Close Up Künstler und als Mensch. Auf der Bühne war ich sehr, sehr beeindruckt von Harry Blackstone Junior und von David Berglas.

    4. Was war für Sie das spannendste Seminar oder der interessanteste Kongress?

      Der FISM 88 in Den Haag. Ich war noch jung und erlebte zum ersten Mal einen so riesigen, tollen Kongress. Damals war vieles für mich noch neu und ich habe zum ersten Mal die Luft der grossen Bühnenzauberer geschnuppert. Vorher kannte ich eher Close Up Zauberei. Dieser Kongress hat in mir die Liebe zur Bühne wachgerufen.

    5. Haben Sie einen aktuellen Lieblingstrick?

      Beim Vorführen ändern sich fast ständig die Lieblingskunststücke. Und es hängt sehr von der Art des Auftritts und der Gruppe, mit der ich gerade auftrete ab. Im Moment ist es wohl „die Anagrammwahl“, bei der aus scheinbar frei gewählten Worten der Name des Geburtstagskinds oder einer anderen wichtigen Person gebildet wird.

    6. Welche drei (Zauber-)bücher würden Sie gerne auf eine einsame Insel mitnehmen?

      Zauberbücher keins. Ich erfinde lieber Effekte als dass ich sie lese. „ Normale“ Bücher, hm, schwierig, sich auf drei zu beschränken. Wie wärs mit „Rumo“ von Walter Moers, „Herr der Ringe“ von Tolkiens und „Wie man von einer einsamen Insel wegkommt“ von P.H.Zenther.

    7. Gibt es etwas, was Sie an Zauberkollegen stört?

      Der Nichtglaube an die Zauberei. Ich sehe immer wieder Zauberer, die einfach mal so ein bisschen was zeigen, ohne die tiefe Verblüffung, die Zauberei hervorrufen kann, überhaupt erreichen zu wollen, ja vielleicht nicht einmal selber zu kennen.

  2. Beyond Magic
    1. Welches Gebiet/Thema außerhalb der Zauberei fasziniert Sie am meisten?

      Das Leben. Ich liebe das Leben mit all seinen Genüssen. Ich liebe essen, Freunde, Musik, lesen, reisen und vieles andere mehr. Einfach das Leben.

    2. Welche prominente Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?

      Johnny Depp. Ein schöner und interessanter Mann. Mich würde interessieren, wie er privat ist, wie er handelt, wie er denkt.

    3. Was war Ihr größter persönlicher Erfolg?

      Das ich fast immer gemacht habe und mache, was ich will.