Das physikalische Wunder
Freilich läßt sich das hydrostatische Glas ganz einfach so vorführen, wie es in der Trickbeschreibung vorgestellt wird. Schöner jedoch ist es, wenn Sie vorher das Glas motivieren, indem Sie z.B. folgendes zeigen:   Datum: Freitag 07. Mai, 2010
Sie nehmen einen Tischtennisball zur Hand und werfen ihn in das gefüllte Glas (dessen geheime Öffnung Sie natürlich mit etwas Klebewachs verschlossen haben).
Wie nicht anders zu erwarten ist, schwimmt der Ball auf dem Wasser.

Dank ihrer geistig-mentalen Fähigkeiten sind Sie jedoch in der Lage, den Ball absinken zu lassen. Überhaupt können Sie mit dem Ball anstellen, was Sie wollen, er sinkt bis zum Boden, er steigt nach oben, er schwimmt auf halber Höhe. Ihre Zuschauer können die Befehle geben, Sie konzentrieren sich - und der Ball bewegt sich - so einfach ist das.

Wenn Sie so ihr Publikum von ihren geistigen Fähigkeiten überzeugt haben, ist es ein Leichtes, das Wasser mittels Gedankenkraft auch im umgestülpten Glas zu halten - bis...!

Die Lösung ist ein sehr gutes Beispiel für logische Misdirection:
Der Ball ist mit Gips gefüllt und an einem unsichtbaren Faden befestigt, dessen anderes Ende Sie an der Weste oder am Gürtel etc. befestigt haben.

Sie verstehen schon:
Wenn der Ball auf dem Wasser schwimmt, wird er vom Faden an der Oberfläche gehalten. Wenn der Ball absinkt tut er das dank der Schwerkraft und weil Sie Faden nachgeben.
Probieren Sie es aus - das Ganze wirkt sehr überzeugend!

Diese Gemeinheit geht auf Brian McCarthy zurück, ich habe die Anregung zur Sache mit dem Ball in Rudolf Braunmüller's Intermagic gefunden (8. Jahrgang 1981, Heft 2.)

Für weitere Information besuchen Sie bitte diese Webpage.


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Das hydrostatische Glas
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