
Geboren
1937 in Düren im Rheinland, erlernte Ted Lesley auf Wunsch
der Eltern zunächst den Beruf des Buchhalters und Steuerberaters.
Dieser Tätigkeit verdankte er die Hauptrolle im Film
Lord von Barmbeck, der für ihn der Beginn seiner
Laufbahn als professioneller Bühnenkünstler wurde.
Nach den Dreharbeiten nahm er 1974 in Hannover sein erstes
Profi-Engagement als Zauberer an und bereiste bald mit grossem
Erfolg ganz Europa. Als einer der ersten Europäer integrierte
er Close-up Zauberei in sein Programm. Seine besondere Liebe
galt schon immer der Mentalmagie. 1987 gelang es ihm durch
"Schlagzeilenvorhersagen" grosses Aufsehen bei der
Presse zu erregen. Vielbeachtet sind auch seine produktbezogenen
Shows und Großillusionen, sowie seine Ted Lesley's
Magic Club-Show, die sechs Jahre lang in ganz Europa zu
sehen war.
Er ist Mitglied der IBM, SAM, Magischer Zirkel von Deutschland,
Zauberfreunde Berlin, PEA, Inner Magic Circle (Gold Star)
London.
Wichtige
Auszeichnungen: Dunninger Award 1992, Schriftsteller des Jahres
1993 des MZvD, Leslie P. Guest Award der SAM 1997, Creative
Fellowship Award der Academy of Magical Arts 2001
Was
Ted Lesley zum Zauberzentrale-Fragebogen zu sagen hat:
I.About
Magic
1.
Wie kamen Sie zur Zauberkunst?
Im zarten Alter von neun Jahren durch den Zauberkasten eines
Schulfreundes.
2.
Können Sie sich noch an Ihr erstes Kunststück
erinnern?
Ja, das "verschwindende Taschentuch" mittels Ärmelzug,
mit dem ich meine Tanten und Cousinen total verrückt
machte. Die Erklärung des "Ärmelzugs"
fand ich in einem Kinderzauberbuch von Walter Sperlich.
3.
Welcher Zauberkünstler hat Sie bislang am meisten
beeindruckt?
Punx, Dany Ray, Marvyn Roy, Marvelli
4.
Was war für Sie das spannendste Seminar oder der interessanteste
Kongress?
Doc Hilfords Seminar anläßlich des "Weerd!
Weekend's 1998" in Florida.
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5.
Haben Sie einen aktuellen Lieblingstrick?
Ja, ein "oldy" von meinem leider zu früh verstorbenen
Freund Werry: "Werrys Lieblingtrick". Der haut nämlich
Laien und Fachleute um.
6.
Welche drei (Zauber-)bücher würden Sie gerne
auf eine einsame Insel mitnehmen?
Das Annemann-Buch, Corindas 13 steps to mentalism
und Barrie Richardsons Theatre of the mind.
7.
Gibt es etwas, was Sie an Zauberkollegen stört?
Ja, wenn sie Darbietungen zeigen, die nicht mehr zeitgemäss
sind und deren Unterhaltungswert für das Laienpublikum
gleich null ist. Merke: Je preiser ein Meister gekrönt
wird, desto durcher fällt er beim Publikum.
II.Beyond
Magic
8.
Welches Gebiet/Thema außerhalb der Zauberei fasziniert
Sie am meisten?
Die japanische Kunst des Papierfaltens, origami genannt.
9.
Welche prominente Persönlichkeit würden Sie gerne
einmal treffen?
Sir Peter Ustinov; nicht nur, weil er mir angeblich ähnlich
sein soll.
10.
Was war Ihr größter persönlicher Erfolg?
Meine one-man-show "Ted Lesley's M
agic
Club" in der Ufa Fabrik 1994; meine Show "Mind &
Magic" im Stadttheater Essen 2000 und meine Shows im
Dortmunder Variété Luna.
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