Dai Vernon
Theodor Annemann
Ludwig Döbler
Samuel Bellachini
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David Copperfield
Siegfried & Roy
Jean-Eugène Robert-Houdin

 

 



Mit wienerischem Charme und sehr viel Phantasie zauberte Ludwig Leopold Döbler vor den gekrönten Häuptern seiner Zeit und der feinen Wiener Gesellschaft.

Er verwendete dabei stets aufwendige Bühnenbilder und trat in einem dem Faustkostüm nachempfundenen Anzug auf. Goethe war ein so begeisterter Fan von Döbler, daß er sogar seinen Neffen von ihm in der Zauberkunst unterrichten ließ.

Als Auftakt der Döbler´schen Darbietungen ertönte stets ein Pistolenschuß; dabei entzündeten sich gleichzeitig 200 Kerzen: ein bis heute unerklärbarer Trick, wohlgemerkt gab es zur damaligen Zeit noch keine Elektrizität.

In seiner Heimatstadt Wien löste er eine regelrechte Döbler-Manie aus und wurde sosehr verehrt, daß man schließlich sogar eine Straße nach ihm benannte.

Einer seiner populärsten Tricks war "Floras Blumenspende", bei dem er Blumensträußchen um Blumensträußchen aus einem Zylinder zog; seine begleitenden Worte:" Hier ein Sträußchen, da ein Sträußchen, noch ein Sträußchen..." wurden in Wien zum geflügelten Wort.

Anders als die meisten seiner zeitgenössischen Kollegen kam er durch seine Auftritte zu Wohlstand und konnte es sich dadurch leisten, sich relativ früh zur Ruhe zu setzen.

Ludwig Döbler
Ludwig Döbler (1801-1864)

 


 


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