

Mit David Copperfield,
dessen bürgerlicher Name David Kotkin lautet, betrat ein Magier die
Bildfläche, der der Zauberei im 20. Jahrhundert zu nie dagewesener
Popularität verholfen hat. Der amerikanische Illusionist zieht Millionen
von Menschen in seinen Bann, denn nichts scheint ihm unmöglich zu
sein: er läßt die Freiheitsstatue verschwinden, entkommt unversehrt
aus einem zusammenstürzenden Gebäude, schwebt über den Grand Canyon,
durchschreitet die Chinesische Mauer und läßt einen Jet oder einen
Wagen des berühmten Orient Express aus dem Kreis der Zuschauer verschwinden.
Als echtes Naturtalent
trat er bereits mit zwölf Jahren professionell auf und wurde er
von der Society of American Magicians zu ihrem jüngsten Mitglied
gewählt, mit sechzehn hielt er an der New Yorker Universität seine
erste Vorlesung in Zauberei.
Er wird mit
Preisen und Ehrungen überhäuft, erhielt eine ganze Reihe von Emmy-Awards,
als erster Zauberer einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood,
wurde zum Chevalier des Arts et Lettres, der höchsten französischen
Auszeichnung für Künstler, ernannt, erhielt die Goldene Rose von
Montreux, eine Ehrendoktorwürde, sein Konterfei ziert Briefmarken
in aller Welt.
In Deutschland
wurde er in den letzten Jahren nicht zuletzt auch durch eine romantische
Affäre mit dem Supermodel Claudia Schiffer bekannt, die sich ebenfalls
nicht dem Zauber dieses Mannes entziehen konnte. Seit 1982 engagiert
er sich für Behinderte (1988 war er Sprecher der amerikanischen
Mannschaft bei den Paralympics).
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David Copperfield
(geb.: 1956)
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