| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
![]() |
|
|||||||||
| |
|
|
|
|
![]() |
|
||||
| |
|
|
||||||||
![]() |
|
|
|
|
|
|
||||
| |
|
|||||||||
| |
|
|
||||||||
|
Mit dem beginnenden 20.Jahrhundert erlebte die Magie einen Aufschwung durch die rasch Verbreitung findenden Variététheater, deren vergnügungssüchtige Besucher die Zauberkünstler zu immer neuen, immer aufregenderen Kreationen anspornten. Rasch aufeinanderfolgende Engagements in den verschiedensten Ländern zwangen sie, auf die Sprache als Mittel der Unterhaltung zu verzichten: der Zauberer war jetzt zwar international, aber er verstummte. Zu den Berühmtheiten dieser Epoche gehört u.a. auch Harry Houdini, der wahrscheinlich größte Entfesselungskünstler aller Zeiten, dem weder Zwangsjacken noch Gefängniszellen gewachsen waren. In den exaltierten und und von der Weltwirtschaftskrise erschütterten 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wandte sich das Publikum verstärkt auch einer neuen Sparte der Zauberkunst zu: der Mentalmagie. Diese Spielart der Magie war stets von einer Aura des Mystischen und Übersinnlichen umgeben und bewegte sich in der Grauzone zwischen Hellseherei, Hokuspokus und geschickt eingesetzter Psychologie. Als Vater der modernen Mentalmagie gilt der Amerikaner Theodor Annemann.
Das beginnende Medienzeitalter
brachte in den 50er Jahren einen neuen Typ des Zauberers hervor: Eher
onkelhaft, sympathisch und weniger mystisch. Die Wirtschaftswunderjahre
forderten nicht nur in Deutschland saubere, heitere und beschwingte Unterhaltungsshows,
am besten kombiniert mit viel Musik und Tanzelementen. Als einer der ersten
hat dies wohl der deutsche Zauberer Kalanag
erkannt, der in den 50er und 60er Jahren ein magischer Weltstar wurde.
Aber auch Künstler wie Marvelli sen. oder Punx wurden weltweit bekannt
und geschätzt.
Damit schließt sich der Kreis und das wunderbare Spiel mit den Sinnen beginnt immer wieder von Neuem: HokosPokus Fidibus, Abrakabdara und SimSalaBim! Lernen Sie die grossen
Zauberkünstler kennen:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||